12. Mai Tokio

Trotz Jetlag haben wir noch am ersten Tag viel gesehen. Als erstes das Tokio Metropolitan Government Building, dann noch den Meiji Schrein. Ersteres ist die Regionalverwaltung der Grossregion Tokio. Der Meiji-Kaiser hingegen war der Kaiser unter dessen Herrschaftszeit (1860er bis 1912) das Shogunat endete und Japan sich im Zeitraffer modernisierte. Im Meiji Jingu (Schrein) ist er vergöttlicht – der vorletzte Kaiser, dem diese Ehre zuteil wurde.

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Hier das Tori am Eingang und meine Reisebegleiter Tini und Mario.

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Sakefässer als Opfergaben für den Meiji-Kami.

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Und damit’s nicht langweilig wird auch noch edle Weine aus der Bourgogne.

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Jetzt was anderes:Rauchen ist in Lokalen erlaubt, aber nicht auf allen Straßen…

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Ein Blick vom Metropolitan Government Office aus 200m Höhe auf den Yoyogi Park, wo der Meiji Jingu liegt. Eine grüne Insel in einem Ozean von Hoch- und normalen Häusern.

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Unsere Unterkunft von außen.

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Leckere Ramen Nudeln.

Abends waren wir dann noch mit Miho, einer Freundin von Tini, in einem Izakaya, einer klassischen Kneipe.

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Kampai! bis zum nächsten Blogeintrag.

Ein besonderer Bewohner des umliegenden Parks.

13. Mai Tokio

Heute haben wir sehr viel gesehen. Erst sind wir nach Ginza und haben einen Akt Kabuki Theater angeschaut. Mit Audio Guide konnte man auch der lustigen Story folgen. Im Theater durfte man nicht fotografieren,  aber hier ist das Theater von außen.

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Mittagessen beim Koreaner

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Danach sind wir weiter nach Akihabara. Das War ursprünglich die Elektronik-Meile von Tokio, heute ist es die Zentrale für die Fans von japanischer Populärkultur. Hier ein großer Laden für Anime und Manga.

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Und ein Straßenbild

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Dort waren wir auch in einem Maid-Cafe. Das ist nicht so anzüglich wie man vielleicht meint, sondern lustig und kawaii (süß). Für Fotos mit den Maids zählt man extra – hier meines.

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Desserts im Café

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Später sind wir in den Ueno-Park gefahren. Dort ist unter anderem das ursprüngliche Grab von Tokugawa Ieasu, dem ersten Shogun der Japan im 17. Jahrhundert unter seine Herrschaft brachte. Später wurde er nach Nikko verlegt, da fahren wir auch noch hin. Hier der Schrein:

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Markt bei Ueno

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Abends Karaoke. Sehr lustig. Videos ein andermal. Hier ein wichtiger Faktor (Bier):

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Es wurde spät. Jetzt (am Folgetag) sitzen wir im Zug nach Kashima, wo wir einen Schrein besuchen, von dem Mario einen Segen für seinen Kendo-Dojo (Schwertkampf-Schule) braucht.

14. Mai Kashimajingu und Shibuya

Ausflug zum Kashima-Schrein östlich von Tokio, der unter anderem für Schwertkampf (Kendo) wichtig ist.

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Der dortige Kami ist unter anderem dafür zuständig,  den Erdbeben-Wels unter Kontrolle zu halten. Wichtige Aufgabe!

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Mittagessen: Soba (kalte Nudeln aus Buchweizen) und Tempura (frittiertes Gemüse).

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Zurück in Tokio sind wir nach Shibuya. So stellt sich der Westler Tokio vor: viel Neon und Menschenmassen. Hier die berühmte Kreuzung, die man aus Filmen kennt:

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Eine Straßenszene:

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Abendessen im automatisierten Sushi-Lokal. Man ordert über einen Bildschirm und dann kommt das Sushi per Band direkt zum Gast. Oishi! (Lecker).

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Morgen: Sumo!

15. Mai Tokio

Erste Station war Hama Rikkyu, ehemals der Garten der Shogune, als Tokio noch Edo hieß (bis 1868). Das meiste wurde mehrfach zerstört, aber wieder restauriert. Einer der wenigen Einblicke ins alte Edo,  von dem sonst fast nichts übrig ist.

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Hier eines der Teehäuser vor dem modernen Hintergrund.

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Tee und Süßigkeiten

Das alte Edo wird im Tokio Edo Museum dokumentiert, wo wir auch waren.

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Nachbau eines alten Kabuki Theaters.

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Im Gegensatz zum modernen Tokio War Edo eine geplante Stadt…

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mit modernem Transportsystem. Das moderne Tokio ist ein wüstes Konglomerat ohne Plan oder Ensemble.

Nachmittags bis abends dann Sumo. Hier noch ein paar Bilder.

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Die Fahnen der Sumo-Ställe vor dem Stadion.

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Der Trommelturm.

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Die Eingangszeremonie der Profis.

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Das Abschlussritual.

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Hier noch ein Kuriosum, man beachte die Geschmacksrichtung dieser Eiscreme. Schmeckt leider so, wie man es sich vorstellt…

Next: Nikko und das Tokugawagrab.

16. Mai Nikko

Nikko liegt nördlich von Tokio,  dort sind viele Schreine und Tempel – nicht zuletzt das Grab von Tokugawa Ieyasu,  dem ersten Shogun. Vieles wirkt eher chinesisch als japanisch, das heißt viel Prunk, wie man auf den folgenden beiden Bildern sieht:

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Hier das eigentliche Grab

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Der wichtigste Tempel wird gerade renoviert für die Olympiade 2020. Gerüst? Nein! Sie haben ein ganzes Gebäude drumherum gebaut. Der Tempel ist drin, in Einzelteilen:

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Besonders schön sind die Tierbilder:

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Die „schlafende Katze“ ist für die Natürlichkeit ihrer Darstellung berühmt. Weniger hingegen dieser Elefant, der Künstler hatte nie einen gesehen:

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Heute abend vielleicht noch Ikebukuro, mal sehen. Morgen: Matsuri! (Schreinfest, Kirmes)

17. Mai

Asukusa Matsuri, das größte Schreinfest Japans. Es geht zu wie beim Oktoberfest, nur ohne Zelte. Beim Matsuri werden die Kami (göttliche Wesen, die im Schrein wohnen) in goldenen Behältern herum getragen und dabei kräftig geschüttelt – das macht ihnen Spaß.

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Hier stehen die Mikoshi (tragbare Schreine) Schlange.

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Aus der Nähe…

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Der große Tempel in Asakusa mit Pagode.

Beim Matsuri gibt es Unmengen von Buden mit Essen:

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Tinis erste Banane…

Hier noch Essensbilder von gestern:

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Okonomiyaki (mit Fleisch und Gemüse gefüllte gegrillte Pfannkuchen).

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Pommes mit Nori (getrockneter Seetang)

Später waren wir in einem Museum, wo alte Wohnhäuser aus der Edo – Zeit nachgebaut waren, aus Originalteilen.

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Zu guter Letzt noch ein Besuch im kaiserlichen Garten.  Man kann nur einen sehr kleinen Teil des Geländes besichtigen:

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Dies ist die kaiserliche Konzerthalle.

Morgen: Antiquitätenmarkt