Kategorien
Allgemein

05. Juni: Essen!

Ich bin mal ehrlich: ich fahre auch, aber sicher nicht nur, wegen der Kunstschätze nach Italien. Wichtiger ist: das leckere Essen! Für mich sind Italien und Frankreich die Länder in Europa, in denen Essen richtig ernst genommen wird und entsprechend gut ist. Selbst in einer Tourismus-Metropole wie Florenz merkt man das sehr. Ich habe auch fast nirgendwo das berüchtigte „menu turistico“ gesehen, also irgendeine Art von Fleisch mit Pommes mit Getränk für ca. €10. Manche Lokale boten Deals wie Bistecca Fiorentina mit Kartoffeln und einer Flasche Wein für zwei Personen für €50, da habe ich dann einen großen Bogen drum gemacht – so billig gibt es kein gutes T-Bone Steak.

Apropos Bistecca Fiorentina: das habe ich tatsächlich nicht gegessen, obwohl es eine der regionalen Spezialitäten ist. Der Grund: man muss ein ganzes Steak bestellen, das wiegt (mit Knochen) mindestens ein knappes Kilo und ist deswegen auch für zwei Personen gedacht. Vor zehn Jahren konnte ich sowas noch alleine essen, aber ich werde alt…

Was habe ich nun also alles verputzt?

Lampredotto, das ist Labmagen vom Rind, hier als Sandwich. Die Florentiner haben eine umfangreiche Innereien-Küche.
Pizza ist natürlich nicht typisch florentinisch, aber diese Tonno war sehr gut, man beachte die kleinen dunklen Flecken auf der Kruste. Zeichen für einen ordentlich heißen Holzofen.
Pollo Cacciatore
Meine neuen Lieblingsnudeln sind Pici, das sind quasi sehr dicke Spaghetti, ähnlich wie Udon, nur eben al dente gekocht. Hier als cacio e pepe, also mit Pecorino und Pfeffer.
Gemischte Vorspeisen
Und hier mein Lieblingsgericht der florentiner Küche: Ribollita, ein köstlicher Bohneneintopf.
Was ich wie gesagt nicht gegessen habe, ist bistecca fiorentina, obwohl die Lokale ihre schönsten Stücke sogar ins Schaufenster stellen!

So, das war’s mit Florenz. Vier Tage waren gut bemessen, fünf Tage wären auch ok, bei einem längeren Aufenthalt wären dann Tagesausflüge in die restliche Toskana angesagt. Natürlich gäbe es da reichlich schöne Ziele, aber die meisten habe ich vor zehn Jahren bereits gesehen.

So, jetzt heißt es packen und dann zum Airport, schließlich brauche ich noch einen Corona-Test für den Abflug. Beim nächsten Trip im Juli nach Rom kann ich mir das hoffentlich sparen, bis dahin gelte ich als vollständig geimpft.

Vielen Dank fürs Lesen!

Kategorien
Allgemein

04. Juni: Was noch fehlte

Heute habe ich mir noch die Sachen angesehen, die auf meiner Liste noch fehlten. Ein Museum habe ich allerdings nicht geschafft: das Museo Opera del Duoma, also das Museum über den Dombau, wo die Originale der „Himmelspforten“ stehen. Die haben so bizarre und schlecht dokumentierte Öffnungszeiten, dass ich mal wieder vor verschlossenen Türen stand. Macht auch nichts.

Palazzo Medici Riccardi

Erster Stopp war der Palazzo Medici Ricardi. Das ist das Gebäude, in dem die Medici wohnten, als sie „nur“ reiche Bankiers waren und Florenz nur meistens de facto beherrschten und nicht de jure. Später, als Herzöge, sind sie dann ja bekanntlich in den Palazzo Vecchio und dann den Palazzo Ricardi umgezogen. Das alte „Häuschen“ verkauften sie dann eben an die Familie Riccardi, daher der Name.

Ein Blick in den Innenhof.
Das berühmte Fresko in der Cappella dei Magi.
Die Gallierie.
Immerhin: anders als im Palazzo Vecchio gab es einen Garten.

Galleria Dell’Accademia

Das Museum der Kunstakademie ist aus touristischer Sicht vor allem wegen einem wichtig: hier steht der Original-David. Da ich Zeit hatte, habe ich mir den nun auch angesehen, zumal man nicht anstehen musste.

Der echte David hat einen entscheidenden Vorteil:
Man kann ihn sich von allen…
…Seiten ansehen.

Ursprünglich sollte der David ja hoch droben auf der Kathedrale stehen, darauf sind auch die Proportionen abgestimmt – z.B. sind die Hände überproportional groß. Für eine Statue, die man eigentlich nur von tief drunten sehen sollte hat Michelangelo dann aber ganze Arbeit geleistet und auch hinten nichts gespart. Ein Grund, warum die Statue dann vor den Palazzo Vecchio kam und nicht auf die Kathedrale.

Die Medici-Kapelle

Jetzt weiß ich auch, warum die Kathedrale im Inneren ziemlich schmucklos ist: die Medici hatten eine Privatkapelle bei der Basilica San Lorenzo. (Ok, die hatten mehrere Privatkapellen, aber das hier war die wichtigste).

Und da ist es überhaupt nicht schmucklos…
…ganz im Gegenteil.

Die Grabmäler der Medici-Herzöge sind da auch, man sieht sie im oberen Bild. Aber dann gibt es noch eine Hall mit den Grabmälern der prä-herzöglichen Medici, z.B. Lorenzo dem Prächtigen.

Und die haben dann sogar…
…Statuen von Michelangelo obendrauf.

So, das war es jetzt aber mit Kunst! Ist natürlich das Highlight von Florenz, aber ich habe jetzt auch mehr Kunstmuseen gesehen als in den letzten 10 Jahren zusammen genommen 🙂

Ich poste dann noch mal was zum Thema Essen und Trinken, stay tuned.

Kategorien
Allgemein

03. Juni: Südlich des Arno

Mittlerweile ist wirklich der Sommer ausgebrochen in Florenz, was auch schlagartig die bisher erstaunliche Disziplin der Italiener beim Maske tragen im Freien ins Wanken bringt – vielleicht betrifft das auch noch mehr die Touristen, von denen es langsam mehr gibt. In den Innenräumen wird das Gebot aber strikt befolgt.

Meine eigentlich für heute geplante Food Tour fiel mangels Teilnehmern aus, daher habe ich die Sehenswürdigkeiten auf der Südseite des Arno besichtigt: der Palazzo Pitti, die Boboli-Gärten und den Piazale Michelangiolo.

Palazzi Pitti und Boboli-Gärten

Die Boboli-Gärten sind die Parkanlage des Palazzo Pitti, den man hier von der Rückseite sieht.
Die Gärten sind schön, aber nicht die allerspektakulärsten. Hier der Neptunbrunnen.
Ein hübscher Ausblick.
Das „must have“ feature eines solchen Gartens waren wohl seinerzeit künstliche „Grotten“.
Von denen gibt es gleich mehrere.
Mit detaillierter Innenkunst aus „Tropfsteinen“.

Im Palazzo Pitti selbst sind herzöglichen Gemächer und das Textilmuseum leider wegen Covid immer noch geschlossen. Nur die großen Gallerien kann man besichtigen, Da sind Unmengen von Kunstschätzen, aber die wenigsten reichen an die Uffizien heran.

Das Highlight ist das frische restaurierte Bild des Medici-Papstes Leo X von Raphael.

Piazzale Michelangiolo

Danach war Klettern angesagt, denn südlich des Arno geht es ziemlich bald einigermaßen steil bergauf. Dafür kommt man dann zu verschiedenen schönen Aussichtspunkten auf die Stadt.

Z.B. hier vom Rosengarten.

Der berühmteste Aussichtspunkt ist der Piazzale Michelangiolo. Normalerweise ist der voller Reisebusse mit Leuten, die eine 1-Tagestour nach Florenz, Siena und St. Gimignano machen (schauder), aber der Bustourismus ist noch nicht wieder aktiv. Daher konnte ich einige Aufnahmen machen.

Noch weiter oben ist die Kirche San Miniato al Monte.
Mit ebenfalls toller Aussicht.

Das ganze war eine ziemliche Latscherei bei gut 30 Grad, danach war Essen und Chillen angesagt, was ich auch ausgiebig gemacht habe. Morgen sammle ich dann noch die verbliebenen Ziele ein, lass es aber langsamer angehen.

Kategorien
Allgemein

02. Juni: Uffizi und Duomo

Uffizien

Der zweite Reisetag begann mit dem frühestmöglichen Einlass in die Uffizien um 08.15 Uhr, das heißt Ticket abholen um 8 – gähn. Hat sich aber gelohnt: ich war zwar nicht allein im Museum, aber viele Leute waren es wirklich nicht. Die Fotos dienen denn auch nicht so sehr der Abbildung der berühmten Bilder, sondern vielmehr der Dokumentation, dass es erstaunlich leer war.

Selbst bei den ganz berühmten Bildern…
…wie Botticellis Primavera…
…oder Geburt der Venus…
…ebenfalls von Botticelli.
Auch auf den Gängen….
war nicht viel los.
Ditto bei Leonardo da Vincis…
…Verkündigung…
…oder bei Michelangelos…
…Die Heilige Famile.
Die Uffizien aus dem Fenster in der Mitte aufgenommen.
Selbst bei Tizians Venus von Urbino….
…oder Caravaggios Medusa.
Sogar Protestanten sind erlaubt, hier Luther und Melanchthon von Cranach.

Duomo – Die Kathedrale

Bei meinem Toskana-Urlaub vor zehn Jahren war es in Florenz so voll, dass man in die Kathedrale wegen der langen Schlangen nicht reinkam. Wie sich herausstellt, bringt es auch nicht viel, in das Hauptschiff der Kathedrale zu gehen, da ist nicht viel los. Entscheidend ist der Aufstieg in due Kuppel, und den habe ich jetzt gemacht. War eine ziemliche Kletterei (über 400 Stufen durch teils sehr enge Gänge und Treppenhäuser), ging aber erstaunlich gut. Weil touristisch noch nicht soviel los ist, waren wir nur zwei Leute und die Führerin.

Der Witz an der Kuppel ist, dass sie zu groß war, um sie mit der Technologie der 15. Jahrhunderts zu bauen. Also kam Architekt Brunelleschi auf die Idee, zwei Kuppel zu bauen: eine äußere und eine innere, und oben drauf eine „Laterne“, eine Art überdachtes Oberlicht. An letzterer war dann auch der junge Leonardo da Vinci beteiligt.

Der Witz ist, dass man zwischen den beiden Kuppel aufsteigt. Man sieht hier ganz gut die Krümmung.
Geziegelt wurde im Fischgrätenmuster für eine bessere Verteilung des Gewichts.
Von oben hat man dann…
…einen guten Ausblick…
…über die Stadt.
Sogar den Palazzo Pitti konnte ich endlich in voller Breite fotografieren.
Das Fresko in der Kuppel entstand erst im späten 16. Jahrhundert,
Es zeigt das jüngste Gericht. Das Loch über dem Kopf von Jesus dient zur Entlüftung.
Und wer nicht in den Himmel kommt…
…kommt in die Hölle…
…mit allerlei Monstren.
Das Kirchenschiff selber hingegen enthält kaum Kunst.

Santa Croce

Dann war ich noch in der Kirche Santa Croce. Dort liegen viele der wichtigsten Gestalten der italienischen (Kultur-)Geschichte begraben.

Zum Beispiel Machiavelli…
…Galileo Galilei…
und Michelangelo.
Auch von Dante Alighieri gibt es da ein Grab, das ist aber leer: die Gebeine des Schriftstellers liegen in Ravenna.
Vielleicht schaut er deswegen vor der Kirch so grimmig drein.

Heute geht es weiter in den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten.

Kategorien
Allgemein

1. Juni: Walking Tour II

Paläste

Paläste im Sinne von Palazzi – also den Herrschaftshäusern der reichsten Familien – gibt es in Florenz einige. Aber zwei davon waren tatsächlich Sitz der Regierung, also erst der Republik Florenz und später den Herzögen der Toskana, den Medici (und später den Habsburg-Lothringern).

Das ist der Palazzo Vecchio, also der „alte Palast“. Der stammt aus dem Mittelalter und sieht entsprechend aus. Solche Türm waren im Mittelalter in der Toskana groß in Mode – die kleine Stadt San Gimignano hat immer noch Dutzende davon.
So sieht es da drinnen im ersten Innenhof aus. Die Fresken zeigen verschiedene Städte des Habsburgerreiches: Passau, Graz, Wien, etc. Nicht weil da die Medici herrschten, sondern weil einer von ihnen die Schwester des Kaisers geheiratet hatte und man sie so willkommen heißen wollte.
Direkt daneben die „Feldherrenhalle“. Eigentlich natürlich die Loggia dei Lanzi, die Feldherrenhalle in München ist ein Nachbau.
Die Rest von mittelalterlichen Türmen sieht man noch an einigen Stellen in Florenz.
Auch direkt neben dem alten Palast: die Uffizi. Einst Büros für die Regierung, später das erste Kunstmuseum der Welt und immer noch eines der berühmtesten.
Damit die Medici sicher vom alten Palast zu ihrem neuen Palast wandeln konnte, wurde ein überirdischer Wandelgang von knapp 1km angelegt. Der führt über die Uffizi und diie Ponte Vecchio über den Fluss weiter zum Palazzo Pitti über verschiedene Gebäude drüber, inkl. einer Privatloge in einer Kirche. Was im Weg stand, wurde abgerissen. Oder, wie bei diesem Turm, der einem Verbündeten der Medici gehörte, wurde auch mal ein kleiner Umweg eingelegt.
Das ist nun der Palazzo Pitti auf der anderen Flussseite, der „neue“ Palast der bis zur Einführung der italienischen Monarchie Sitz der Herzöge der Toskana war. Trotz meines brachialen 10mm Superweitwinkels konnte ich den nicht in der gesamten Breite aufnehmen, das Gebäude geht auf beiden Seiten noch einige zig Meter weiter. Die eher rustikale Bauweise aus örtlichem Sandstein war Usus seinerzeit, die anderen Palazzi sehen ähnlich aus, nur viel kleiner. Die Residenz in München ist in Teilen an diesen Palast angelehnt.

Die Ponte Vecchio

Mehrere Brücken führen über den Arno, doch nur eine davon ist fotogen: die Ponte Vecchio. Die „alte Brücke“ also, die zwischen Uffizien und Palazzo Pitti über den Fluss geht und auf Geheiß der Medici ausschließlich von Schmuckhandlungen besiedelt ist.

Hier von Osten…
…und von Westen…
…Blick von der Brücke nach Osten…
…und obendrauf.

Statuen

Natürlich steht Florenz voller Statuen. Die bildenden Künste waren hier Big Business, und wer reich und mächtig war, finanzierte Kunst im öffentlichen Raum (oder nur für zu Hause).

Die berühmteste Statue ist natürlich David von Michelangelo. Hier vor dem Palazzo Vecchio steht eine Nachbildung, das Original ist im Museum.
Der David galt allerdings als Symbol der Republik. Als die Medici dann so richtig die Macht an sich gerissen hatten und Herzöge waren, ließ Cosimo I dann diese Statue von Perseus mit abgetrenntem Medusenhaupt anfertigen – auch als Drohung für etwaige Republikaner und in unmittelbarer Nähe zum David.
An der Rückseite des Kopfes hat der Bildhauer Benvenuto Cellini ein Selbstbildnis eingebaut.
Die Macht der Medici wurde mit allerlei Statuen zur Schau gestellt, so z.B. dieser Reiterstatue von Cosimo I…
…der wohl auch mit dieser Statue des Neptun gemeint ist.
An den Uffizien ist der Machtanspruch noch expliziter: einmal mehr Cosimo I, der „Vater des Vaterlandes“…
…und Lorenzo „der Prächtige“, der große Förderer von Kunst und Kultur in Florenz. Zu dessen Zeit war Florenz aber noch Republik und die Herrschaft der Medici noch nicht ganz so absolut.
Dieser St. Georg war ein Frühwerk von Donatello und gilt wegen des emotionalen Gesichtsausdrucks und der auf den Blickwinkel des Betrachters abgestimmten Perspektive als frühes Meisterwerk der Renaissance (1411-16).

Dieser Eintrag entsteht in der Mittagspause am 2. Juni, in der Zwischenzeit war ich schon in den Uffizien und jetzt geht es weiter zum Auftstieg in die Domkuppel!

Kategorien
Allgemein

01. Juni: Walking Tour

Wie meistens beginne ich meinen Urlaub mit einer Free Walking Tour, in diesem Fall sogar zwei: eine über die Medici-Familie, die langjährigen Herrscher von Florenz, und eine über die Renaissance, ihre Protagonisten und ihre Werke. Dabei bin ich sehr viel durch die Stadt gelaufen und habe einen guten Eindruck bekommen. Ich war nur in wenigen Gebäuden bisher drin, das kommt ggf. später.

Das Wetter ist übrigens prächtig: ca. 25 Grad, sonnig, aber nicht zu heiß. Es sind auch wirklich ziemlich wenige Touristen unterwegs – nicht ganz so leer wie letztes Jahr in Venedig, aber wirklich entspannt.

Ein thematische Ordnung der Eindrücke erscheint mir sinnvoller als eine chronologische, daher:

Kirchen

In Florenz ist es wie in Kyoto: man muss eine ordentliche Tempel- bzw. Kirchenfrequenz an den Tag legen, sonst reicht die Zeit nicht.

Die größte und bombastischste Kirche ist die Kathedrale Santa Maria del Fiore. Wie auch in Pisa gehört dazu ein Baptisterium und ein Glockenturm. Das Gebäude selbst stammt aus dem Spätmittelalter / der Frührenaissance, aber die neogotische Fassade wurde erst im späten 19. Jahrhundert fertig gestellt – ist also vergleichsweise modern.
Hier die Ansicht von hinten. Man sieht gut die gewaltige Kuppel, die ich morgen Nachmittag besteigen werde.
Der dazugehörige Glockenturm. dessen Fassade aber viel älter ist und ebenfalls aus weißem. grünen und roten Marmor besteht.
Das schönste Gebäude der Gruppe ist das Baptisterium, das wesentlich älter ist (und wahrscheinlich vorher der Standort eines römischen Marstempels war).
Das spektakulärste daran sind die „Paradiespforte“ an der Ostseite, die Szenen aus dem alten Testament darstellt.
Wie zum Beispiel diesen Sieg von König Saul über die Philister. Man beachte, das „Jerusalem“ im Hintergrund sieht sehr aus wie eine toskanische Stadt und hat Ähnlichkeiten mit Florenz…
Hier die Posaunen von Jericho.
Die Kirchen – hier Santa Trinità – sind übrigens eigentlich alle aus dem Mittelalter, nicht aus der Renaissance.
Das hier ist Santa Maria Novella, da war ich auch drin.
Dort fndet sich u.a. das Bild Trinità von Masaccio (1428), angeblich der erste Einsatz von Perspektive in der Malerei.
Und auch dieses Kruzifix von Giotto und sehr beindruckende Fresken dahinter, leider mit Gerüst.
Das hier ist Santa Croce – ziemlich prächtig für eine Franziskanerkirche. Der Platz davor dient auch als Spiel- bzw. Schlachtfeld für den florentinischen Calcio storico, den historischen Fußball. Möglichweise üben die Jungs rechts im Bild schon mal.

Ich habe auch schon deutlich mehr Fotos von Palästen, Statuen und der Ponte Vecchio (alte Brücke) aber die poste ich morgen. Es ist schon ziemlich spät, ich bin platt und morgen habe ich für 8.15 Uhr Tickets für die Uffizien. Also folgt der Rest später.