Heute führte der Weg nach Cuero, südwestlich von New Braunfels. Auf dem Weg kamen wir durch Gonzales durch, wo die texanische Revolution seinerzeit begann, als einige Siedler sich weigerten, der mexikanischen Armee eine Kanone zurückzugeben mit den Worten „come and take it“. Taten die Mexikaner nicht, dafür holten sie Verstärkung und bald begannen die Ereignisse von Alamo bis San Jacinto.
In dieser Region finden sich trotz der meist spanischen Ortsnamen deutliche Zeichen von deutscher Besiedlung (nach der texanischen Revolution), z.B. im Ort Lindenau.

Das Städtchen Cuero selbst ist klein, aber recht schmuck.

Aber eigentlich sind wir nach Cuero gekommen, um nochmal Wildblumen zu sehen, denn Cuero ist laut Beschluss des texanischen Parlaments das „Wild Flow Capital“ of Texas. Nun ist heuer die Ausbeute an Blumen nicht so überwältigend wie in früheren Jahren, aber da es gestern etwas geregnet hat, waren schon einige Blümchen zu sehen. Dafür fährt man ca. 20 Meilen entlang einer von mehreren Routen, die das Cuero Chamber of Commerce für Besucher vorbereitet hat. Wie die Bilder zeigen, wachsen die Blumen vor allem direk am Straßenrand. Wohl weil da gemäht wird und sie bessere gedeihen aber auch weil sie, anders als auf den allgegenwärtigen Weiden, nicht von Kühen gefressen werden.


















Früher war das wohl alles Ranchland, doch heutzutage gedeiht hier noch etwas anderes als Blumen, nämlich Öl- und Gasfelder.

In Cuero waren wir dann noch im Pharmacy and Medical Museum of Texas. Das ist eine alte Apotheke aus dem Jahre 1889 mit reichlich Exponaten, teils von sehr zweifelhafter gesundheitlicher Wirkung.

Man beachte nur die Zigarettenwerbung, vor allem die Packung mit Asthma-Zigaretten. Wohlbemerkt sollen die gegen Asthma helfen!



Manch einer mag gehört haben, dass Coca Cola ursprünglich ein Arzneimittel war. Zumindest wurde es in Apotheken ausgeschenkt:




Morgen: Strawberry Festival in Poteet!