Von Laredo nach Brownsville entlang des Rio Grande. Eigentlich Rio Grande Del Norte, denn die Spanier waren in der neuen Welt notorisch unkreativ bei ihren Ortsnamen. Es gibt mehrere Rio Grande, Camino Real, Monterrey, Alamo, etc. Hauptsächlich haben wir auf der Strecke immer wieder Abstecher in verschiedene state parks und Naturschutzgebiete gemacht, um Vogelbilder aufzunehmen und manchen Blick auf den Grenzfluss zu werfen. Der überaus größte Teil hat keinen Grenzzaun oder sonstige Befestigung – diese wäre auch gar nicht realistisch zu erbauen. Es gibt eine ganze Reihe an Brücken, da gibt es natürlich Grenzkontrollen auf beiden Seiten. Nur weiter im Osten, als wir uns langsam der Golfküste annäherten und es auch weniger steile Ufer gibt, sahen wir Grenzzäune.
Hier nun einige Blicke auf den Fluss:






Vor allem aber stand der Tag im Zeichen des „birding“, also des Versuchs, interessante Vögel vor Fernglas und Kamera zu bekommen, denn das Rio Grande Valley hat besonders viel Federvieh.
Hier aber erstmal ein paar Blüten:




Hier nun aber die versprochenen Vogelbilder:












Einmal hatten wir auch eine Begegnung mit einem Roadrunner, der sich seelenruhig von uns fotografieren ließ und uns auch ziemlich nahe rankommen ließ, was angesichts meines beschränkten 300mm Teleobjektivs natürlich gut war. Wahrscheinlich wusste er, dass Menschen harmlos sind, zumal wir in diesem Park kein Auto, sondern nur ziemlich schrottige Leihfahrräder hatten. Wie jeder weiß, geht die wahre Gefahr für Roadrunner von Coyoten aus, die mit Ambossen, Klavieren und Dynamit Jagd auf die machen.




Auch einem Paar wilder Truthähne sind wir begegnet:



Zu guter Letzt hier noch eine Begegnung mit den gefährlichen Gecko Brothers aus From Dusk Till Dawn:


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