Letzter Tag in Osaka und ich hatte eigentlich keine konkreten Pläne mehr, außer dass ich meinen großen Koffer per Yamato Takkyubin nach Tokio geschickt habe, was mit Hilfe der Hotelrezeption unkompliziert und schnell ging und auch nur 3000 Yen (ca. €16) gekostet hat. Davon profitiere ich jetzt gerade (tags drauf) als ich im Zug nach Tokio sitze und mich mit dem Trumm nicht rumschlagen muss.
Da mir die Energie für einen erneuten Tagesausflug fehlte, habe ich das Aquarium von Osaka, das Kaiyukan besucht. Das ist eins der besten der Welt (meines Erachtens direkt nach Monterey und Okinawa) und durchaus einen Besuch wert, auch einen zweiten (ich war 2016 schon mal da). Es war schon einiges los, aber es war auch nicht allzu überfüllt.


Aquarienfotografie ist eine eigene Disziplin und keine, die ich beherrsche. Ich war ohnehin nur mit dem Handy unterwegs, schwere Ausrüstung wäre schwierig zu manövrieren und hier auch eher nutzlos gewesen.
Es gibt natürlich nicht nur Fische im Kaiyukan sondern auch Otter, Pinguine, Robben, Delfine, usw. Hier die Fotos, die einigermaßen was geworden sind.








Aber logischerweise sind die Stars die vielen verschiedenen Fische:










Berühmt ist das Kaiyuka für seine Walhaie. Die schwimmen zusammen mit vielen anderen Arten in einem riesigen Becken, das sich über mehrere Stockwerke von oben nach unten erstreckt.



Und dann gibt es noch richtig seltsame Gestalten:



Und jetzt noch eine Quizfrage: warum heißen Katzenhaie Katzenhaie?

Santa Maria
Direkt neben dem Kaiyukan gibt es eine Schiffsrundfahrt auf einer Fake-Karavelle, der Santa Maria. Die bringt einen leider nicht, wie einst das Schiff von Kolumbus, in die Karibik. Das wäre heute echt angenehm gewesen, denn es war kalt, am Wasser ging ein eisiger Wind und es schneite sogar ein wenig. Tatsächlich fehlte mir noch eine Hafenrundfahrt in der Sammlung, also habe ich die 45-minütige Tour gemacht. Dabei sieht man gut, dass Osaka halt nicht nur ein touristisches Ziel und die „Küche Japans“ ist, sondern eben auch eine Industriestadt und ein wichtiger Hafen (wobei Kobe glaube ich als Hafen noch bedeutsamer ist).












Kulinarisches

