Le Marais
Das Stadtviertel Marais habe ich mit einer Walking Tour erkundet. Die Gegend hat ein gewisses Altstadt-Feeling, hier hat der Baron Haussmann nicht alles standardisiert und modernisiert. Gleichzeitig gibt es reichlich herrschaftliche Häuser, aber eben auch kleinere Gassen und alte Wohnviertel, für die es sowohl in den 1920er als auch den 1960er Jahren Abrisspläne gab, die aber nicht realisiert wurden. Entsprechend das Flair der Gegend, die auch das historische jüdische Viertel beinhaltet und heutzutage auch viel LGBTQ.
Hier einfach mal ein paar Fotos:

















Musée des Archives Nationales – Hôtel de Soubise
Das französische Nationalarchiv hat ein eigenes Museum, untergebracht im Hôtel de Soubise, dem Stadtpalais der Fürsten von Soubise. Drin findet man sowohl ziemlich spektakuläre Dokumente als auch fürstlich ausgestattete Räumlichkeiten. Laut Tini ist dies auch die Geburtsstätte des Rokoko.







Für mich waren die Exponate von historischen Dokumenten spannender, allerdings waren sie gerne mal nur auf Französisch beschriftet.













Übrigens: „Ballhaus“ bezieht sich hier nicht auf einen Tanzsaal, sondern auf das „Ballspielhaus“, also den Proto-Tennisplatz von Versailles, wo man normalerweise dem Jeu de paume frönte, wo sich nun aber die Repräsentanten des Dritten Stands schworen, nicht auseinanderzugehen, bevor sie Frankreich eine Verfassung gegeben hätten. Das war einer der Startpunkte der Revolution.
Und nun ein Insider für meine Gemini-Kampagne: der Flug-Stein 2.0!


Die Bastille
Nun ist der französische Nationalfeiertag ja der 14. Juli, im Gedenken an den Sturm auf die Bastille 1789. Nun liegt es in der revolutionären Natur der Sache, dass von diesem Gefängnis (in dem nur wenige einsaßen) nicht viel übrig blieb.



